DIE SELBSTVERBRENNUNG VON OSKAR BRÜSEWITZ (1976)
Am 18. August 1976 übergoss sich Oskar Brüsewitz - evangelisch-lutherischer Pfarrer in Rippicha im Kreis Zeitz - vor der Zeitzer Michaeliskirche mit Benzin und zündete sich an. Diese Selbstverbrennung bestimmte in der Folgezeit entscheidend das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in der DDR und veränderte die Bedingungen für die Opposition. Doch dieses Ereignis ist von Eigenheiten, Zufällen und Widersprüchen geprägt. Dem Historiker Karsten Krampitz geht es in seiner Auseinandersetzung mit dieser Selbstverbrennung auch darum, einen anderen Blick auf die DDR zu gewinnen. Das Interview entstand im Rahmen der Corax-Sendereihe "Ein Platz der Republik".
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Links zum Thema
* Ein Platz der Republik
* Film über Oskar Brüsewitz: Der Störenfried (1992)
* Veranstaltungsreihe in Zeitz zum 50. Jahrestag
* Karsten Krampitz - Der Fall Brüsewitz (Verbrecherverlag)
* Karsten Krampitz - 1976. Die DDR in der Krise (Dietz Berlin)
* Wutpilger Streifzüge - 04/2026 - Die DDR in der Krise