ÜBER EINIGE MOTIVE VON ROSA LUXEMBURG

»Bis heute wird Luxemburg an vielen Stellen einfach als ›Rosa‹ bezeichnet, ohne Familiennamen, und das nicht nur, wenn es um ihre Kindheit geht. In der Verwendung des Vornamens drückt sich Distanzlosigkeit und Verkleinerung aus. Niemand würde von Karl, Friedrich oder Wladimir schreiben, wenn Marx, Engels oder Lenin gemeint sind.«

Dieses Zitat stammt aus der Einleitung des Buches »Die Revolution ist großartig - Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat« von Peter Bierl, das Ende 2020 im Unrast-Verlag erschienen ist. Es zeigt an, dass es hier nicht um eine personalisierende Heroisierung einer Frau geht, die gern »unsere Rosa« genannt wird, sondern um die Diskussion und das Weiterdenken einiger Motive Luxemburgs. Im Gespräch spricht Peter Bierl über die Motivation des Buches sowie über Nationalismusritik und Kapital-Auslegung bei Rosa Luxemburg.

Download (mp3; 40 MB; 17:21 min; März 2021)

Links zum Thema

* Zum Buch von Peter Bierl
* Ottokar Luban über Rosa Luxemburg [æ]
* Spartakusbund und KPD (*1916 / *1919) [æ]