EDVARD BENEŠ UND DIE KRITIK DES NATIONALSOZIALISMUS

Wohl kaum eine Figur in der Geschichte der deutsch-tschech(oslowak)ischen Beziehungen polarisiert ähnlich wie der langjährige Außenminister und zweite Präsident der Tschechoslowakischen Republik der Zwischenkriegszeit, Edvard Beneš. Nicht nur seitens der Vertriebenenverbände wird er und sein Wirken in den düstersten Farben gemalt – einschlägige Bücher bezeichnen ihn als „Liquidator“ oder „Dämon des Genozids“ und selbst weniger reißerische Werke sehen in ihm zumeist einen engstirnigen Nationalisten.

Doch wer das Leben und Wirken von Edvard Beneš nachvollzieht, kann dabei eine sehr interessante politische Figur des 20. Jahrhunderts entdecken. In seinem Buch "Pangermanismus. Edvard Beneš und die Kritik des Nationalsozialismus" weist der Autor Florian Ruttner darauf hin, dass Edvard Beneš weitisichtige und genaue Analysen des Nationalsozialismus erarbeitete. Im Interview spricht er über sein Buch, über Aspekte der tschechoslowakischen Geschichte und der Biografie von Edvard Beneš.

Am Donnerstag den 07.07.2022 wird Florian Ruttner ab 20:00 Uhr in der ACC Galerie Weimar einen Vortrag halten.

Download (mp3; 44 MB; 27:18 min; Juli 2022)

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